Nur für Heute
Tagesmeditation vom 30. März als Audiodatei:
Was für eine herrliche Sache, Hoffnung zu haben! Bevor wir zu NA kamen, lebten viele von uns in äußerster Hoffnungslosigkeit. Wir glaubten, es sei unser Schicksal, an unserer Krankheit zu sterben.
Viele Mitglieder sprechen davon, sie seien in den ersten Monaten des Programms auf einer "rosa Wolke" geschwebt. Wir haben aufgehört zu nehmen, neue Freundschaften geschlossen und das Leben sieht vielversprechend aus. Es läuft großartig. Dann setzt die Realität ein. Das Leben ist immer noch das Leben - es kommt immer noch vor, dass wir unsere Arbeit verlieren, uns unsere Partnerinnen oder Partner verlassen, Freundinnen oder Freunde sterben oder dass wir krank werden. Abstinenz ist keine Garantie dafür, dass das Leben immer nach unseren Vorstellungen verläuft.
Wenn die Realität des Lebens zu seinen Bedingungen einsetzt, wenden wir uns an unsere Höhere Macht und erinnern uns daran, dass das Leben eben so ist, wie es ist. Was immer aber in unserer Genesung geschieht: wir brauchen nicht zu verzweifeln, denn es besteht immer Hoffnung. Diese Hoffnung liegt in unserer Beziehung mit unserer Höheren Macht.
Diese Beziehung entwickelt sich im Laufe der Zeit: "Allmählich werden wir mehr gottzentriert." Während wir uns zunehmend auf die Kraft unserer Höheren Macht verlassen, müssen uns Lebenskämpfe nicht in tiefe Verzweiflung stürzen. Indem wir uns mehr auf Gott konzentrieren, konzentrieren wir uns weniger auf uns selbst.
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Text des ‘Nur für heute’
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