Fragen von Angehörigen & unsere Antworten
 

Ich glaube, ein Mitglied meiner Familie hat ein Drogenproblem. Was kann ich tun?

Unsere Erfahrung zeigt, dass wir nicht mehr tun können, als vorzuschlagen, dass diese Person ein NA-Meeting besucht. Die betroffene Person muss selbst die Entscheidung treffen, ob sie zugeben will, dass sie ein Drogenproblem hat und bereit werden möchte, Hilfe zu suchen und anzunehmen. Sie kann unsere Hotline unter 0840 12 12 12 anrufen und mit einem unserer erfahreneren Mitglieder sprechen. Dieses Mitglied kann weitere Unterstützung anbieten, wie zum Beispiel eine Begleitung in eines unserer Meetings.
 

Kann jeder an einem NA-Meeting teilnehmen?

In NA sind alle willkommen, die denken, sie könnten ein Problem mit Suchtmitteln haben, legalen oder illegalen, einschliesslich Alkohol. Die Teilnahme ist nicht auf Süchtige beschränkt, die eine bestimmte Droge genommen haben. Die Genesung in NA konzentriert sich auf das Problem der Sucht und nicht auf eine bestimmte Droge.

Es gibt zwei Arten von NA-Meetings: „offene“ und „geschlossene“ Meetings:

Ein offenes NA-Meeting steht allen Personen offen, unabhängig davon, ob ein Drogenproblem besteht oder nicht. Bei diesen offenen Meetings sind Familienmitglieder, Professionelle, Studenten usw. herzlich willkommen.

An einem geschlossenen Meeting dürfen nur Süchtige oder solche, die glauben, ein Drogenproblem zu haben, teilnehmen. Dies sichert die Anonymität der Mitglieder, welche ihre Identität privat halten wollen.
 

Führt NA Entzugsstationen oder Therapiezentren?

Nein. Es kann natürlich zur Erfahrung von NA-Mitgliedern gehören, zum Klientel einer oder beider solcher Einrichtungen gehört zu haben. NA ist eine einfache Gemeinschaft von Menschen, die sich gegenseitig helfen, Genesung von der Krankheit Sucht zu finden.